Black Snapper

BLACK SNAPPER BERICHT

An dieser Stelle veröffentliche ich einen Baubericht über den Black Snapper,
mit freundlicher Genehmigung von
Christian.Wilhelm@gmx.net

Ich wollte schon lange einen kleinen Erfahrungsbericht über den Black Snapper von RC-Upgrade, bzw. Kolja Wiemer aka Sunny schreiben, aber wie so häufig fehlte die Zeit. Gekauft habe ich den Snapper damals bei Globeflight (die an dieser Stelle ebenfalls für ihre Kompetent, kurze Liferzeit, Professionalität und natürlich dass sie den Snapper verkaufen gelobt werden müssen!)

Ich fliege den Black Snapper jetzt schon seit gut 2 Jahren, habe damit viele Aufträge abgefertigt, aber auch private Aufnahmen geflogen. Ich habe den Snapper eigentlich so gut wie immer dabei, wenn ich zu Orten fahre, wo höchstwahrscheinlich schöne Aufnahmen gelingen werden.
Das ist der 1. Punkt, der den Snapper so attraktiv macht: Das Packmaß! Der Koffer, in dem ich den Snapper transportiere, ist nicht größer als der des Phantom. Somit ist er sehr alltagstauglich und auf jeden Fall klein genug um ihn auch auf Flugreisen als Handgepäck mitzunehmen. Ein super Alltagscopter zum Spaß haben wo auch immer man hingeht.
Zur Flugzeit: Je nach Akku und Konfiguration (wie zusätzliche Lightbridge) sind gut 15-17 Minuten drin. Das ist eine beachtliche Zeit. Mehr braucht man mit einem Akku auch eigentlich nicht wirklich.
Stabilität: 1A! Mir ist der Snapper schon 3 mal wegen eigener Blödheit in einen Baum geflogen. Das einzige was aus 10-15m freier Fall kaputt war, waren die Propeller und die Stange vom GPS. Neue Propeller drauf, die Arme wieder ein bisschen gerade drehen und weiter gehts. Und falls mal mehr kaputt gehen sollte, kommt man auch jederzeit schnell an Ersatzteile.

Mein Aufbau (siehe Bilder):
Ich habe den Black Snapper so konfiguriert, wie meine Version damals bei Globeflight vorgeschlagen wurde.
-DJI Naza V2
-Tmotor MT4006 -13
-ESC Maytech 30
-Graupner E-Prop 12×6 hier hatte ich auch mal Xoar Holzpropeller in gleicher Größe. Man erzielt hier durch das geringere Gewicht 1 Minuten mehr Flugzeit; die Latten sind aber auch deutlich teurerer und sind mir leider zu Bruch gegangen!
-als Übertragungseinheit benutze ich eine Lightbridge 1 mit Graupner MX-16. Das macht den Snapper zu DEM Konkurrenten vom Inspire 1 (den besitze ich auch noch). FullHD Übertragung und Rwichweite ohne Ende.
-Gimbal: Zenmuse H4-3D mit GoPro 4 Black. Ich habe hier eine Adapterplatte für Zenmuse 3-Achsen Gimbals verbaut. Die ist so als Zusatz erhältlich und passt ohne Veränderung auch an den alten Snapper.

Die Anleitung zum Aufbau ist eigentlich selbsterklärend und man kann nicht viel falsch machen. Ich lese häufig was, dass die Gewichtsverteilung nicht stimmt und der Akku nach hinten raus verlängert werden muss… Auch, das der Copter sich beim Drehen Aufschwingt… Alles Quatsch! Wenn man den Snapper so aufbaut wie es vorgesehen ist, fliegt der Copter wie eine 1 und ruhiger als mein Inspire 1! Die Aufnahmen gelingen ohne weiteres wie auf Schienen! Da muss man von Vergleichen zum Phantom 1-4 erst garnicht anfangen. Die Flugstabilität ist unglaublich.

Ich habe den Black Snapper mittlerweile an mehrere Personen weiterempfohlen, die auch mehr als zufrieden mit diesem Copter sind!

Ich habe von meinem letzten Kurzurlaub ein kleines Video zusammengeschnitten, welches lediglich mit dem Snapper (+Zenmuse H4-3D +GoPro 4 Black) geflogen ist. Es wurde keinerlei Nachstabilisierung per Software vorgenommen! Hier und da ein wenig mit Final Cut Pro an den Farben rumgedreht, das wars.
Alles andere war der Black Snapper!
Ich denke ein Video spricht mehr als tausend Worte und spiegelt ganz klar die Leistung und das Potential vom Black Snapper wieder!:

Lago Maggiore, Italy/Italia & Val Verzasca – 4K Aerial Drone View

 

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